Kreislaufwirtschaft gewinnt regulatorisch und strategisch rasant an Bedeutung – von ESRS E5 über PPWR und ESPR bis zum Digitalen Produktpass (DPP). Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Zirkularität nicht nur konzeptionell zu verankern, sondern belastbar zu messen: Welche Indikatoren zeigen echten Fortschritt bei Materialeinsatz, Rezyklatanteilen, Wiederverwendung und Abfallvermeidung?
Häufig existieren bereits eigene Kennzahlensysteme – doch diese stehen isoliert von der Klimastrategie und sind uneinheitlich gegenüber externen Standards und Frameworks. Das erschwert Steuerung, Zielverfolgung und Berichterstattung gleichermaßen. Ohne eine klare, harmonisierte Indikatorik drohen Doppelarbeit bei der Datenerhebung, Intransparenz gegenüber Aufsichtsbehörden und verpasste Chancen, Zirkularität und Dekarbonisierung als gemeinsamen Hebel zu nutzen. Wer frühzeitig eine belastbare Messgrundlage schafft, sichert sich Steuerungsfähigkeit und regulatorische Sicherheit zugleich.
Wir machen zirkuläre Potenziale messbar und integrieren sie in bestehende Systeme wie die Klima- oder Nachhaltigkeitsstrategie – das schafft insbesondere Mehrwert für Scope 3. Gleichzeitig definieren wir ein passendes Indikatoren-Set und harmonisieren die relevanten Datenpunkte mit regulatorischen Vorgaben, um Synergien zu heben, Aufwand zu reduzieren und Entscheidungsqualität zu verbessern.
Gemeinsam mit Ihnen definieren wir aussagekräftige Circular Economy KPIs und entwickeln je Handlungsfeld passende Scorecards. Diese unterstützen die Bewertung von Maßnahmen und ermöglichen die Steuerung von Dekarbonisierung, Ressourceneffizienz oder alternativen Materialien. Die Indikatoren verknüpfen wir mit der THG-Bilanzierung nach dem GHG Protocol. Auf Basis der vorhandenen Datenreife konzipieren wir zudem einen hybriden Scope-3-Berechnungsansatz, der die Genauigkeit der Emissionsbilanzierung entlang der Wertschöpfungskette erhöht.
Gemeinsam definieren wir relevante Nachhaltigkeitskennzahlen und entwickeln eine Data Map bestehender Informationen und Datenpunkte. So bestimmen wir, welche Datenpunkte relevant sind und wie sie unterschiedliche Frameworks – das Global Circularity Protocol, ISO 59020, ESRS E5 (CSRD), PPWR, ESPR und den Digital Product Passport (DPP) - bedienen können. Daraus leiten wir ein Framework zur Bestimmung, Messung und zum Monitoring von Circular Economy ab, das gleichzeitig für Reporting-Aufgaben genutzt werden kann. So werden Indikatoren nicht mehrfach und auf unterschiedlichen Ebene separat erhoben, sondern einheitlich definiert und allen Abteilungen für ihre jeweiligen Zwecke zugänglich machen.
Wer Circular Economy KPIs konsequent misst und mit der Treibhausgasbilanzierung verknüpft, gewinnt eine einheitliche Grundlage für Scope-3-Emissionen, Klimaziele und Berichterstattung – ohne Mehrfacherhebungen.
Ein integriertes Circular Accounting Framework macht Ressourceneffizienz und Zirkularität messbar, vergleichbar und dauerhaft steuerbar – als strategischer Hebel entlang der gesamten Wertschöpfungskette.