Bilanzierung
KI
CO₂-Bilanzierung: ZOLLERN spart über 50 % Zeit
KI-gestützte CCF-Berechnung mit Global Changer

Über ZOLLERN: Wie ein Industrieunternehmen CO₂-Emissionen transparent macht

Die ZOLLERN GmbH & Co. KG ist ein international tätiges Industrieunternehmen mit über 300 Jahren Geschichte. Mit 2.000 Mitarbeiter*innen, mehreren Werken und Tochtergesellschaften in Europa, Nordamerika und Asien entwickelt, produziert und betreut ZOLLERN ein breites Produktspektrum hochwertiger Metallprodukte und Antriebssystemen. Das Unternehmen bietet sowohl standardisierte als auch kundenspezifische Lösungen und ist in zahlreichen Branchen aktiv – von der Energieerzeugung bis hin zur Luftfahrt. 

 

Über GLOBAL CHANGER: KI-Software für CO₂-Bilanzierung

Global Changer ist eine KI-gestützte Softwarelösung, die Unternehmen bei der Erfassung, Berechnung und Optimierung ihrer CO₂-Emissionen unterstützt. Die Plattform bietet automatisierte Emissionsanalysen, dynamisches Szenario-Management und umfassendes Reporting – stets konform mit den aktuellen regulatorischen Anforderungen (z. B. CSRD, GHG Protocol, SBTi). 

CO₂-Bilanzierung: 5 zentrale Herausforderungen 

Um sich frühzeitig auf kommende regulatorische Vorgaben und steigende Kundenanforderungen vorzubereiten, hat ZOLLERN ein strukturiertes Klimamanagement aufgebaut. Ein zentraler erster Schritt war die Erstellung der CO₂-Bilanz. Dafür startete im Frühjahr 2023 die Zusammenarbeit mit der Sustainable AG Unternehmensberatung. 


Bereits zu Beginn des Projekts wurde deutlich, dass die CO₂-Bilanzierung mit verschiedenen Herausforderungen verbunden ist: 

  • Zeitintensiv: Die Erstellung der CO₂-Bilanzen nimmt mehrere Monate in Anspruch. 
  • Dynamische Anforderungen: Die Reporting-Anforderungen durch CSRD, SBTi und das GHG Protocol entwickeln sich dynamisch weiter und verlangen zunehmend kürzere Berichtszyklen. 
  • Manuelle Prozesse: Der Prozess ist manuell, ressourcenintensiv und fehleranfällig – geprägt durch Excel-Tabellen, E-Mails und viele Rückfragen. 
  • Datenverfügbarkeit: Viele relevante Daten, insbesondere aus der Lieferkette, sind schwer zugänglich oder unvollständig. 
  • Komplexität: Die wachsende Komplexität erschwert eine verlässliche und transparente Berichterstattung. 

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Projektansatz: Von Excel zur KI-gestützten Lösung 

Die CO₂-Bilanz bei ZOLLERN wurde zunächst über zwei Jahre mithilfe von Excel erstellt. Zu Beginn des Projekts lag der Schwerpunkt vor allem auf der Definition der Systemgrenzen sowie der Identifikation wesentlicher Emissionsquellen und Hotspots. 


Fokus auf Befähigung und Wissensaufbau: Ein zentrales Ziel war es, die internen Stakeholder bei ZOLLERN zu befähigen. Daher verlagerte sich der Fokus im Projektverlauf zunehmend auf Wissensaufbau und die Schaffung klarer Verantwortlichkeiten. Gezielte Schulungen für die Datenverantwortlichen wurden durchgeführt, um Kompetenz intern aufzubauen.

Standardisierung durch KAIZEN: Im Rahmen eines KAIZEN-Projekts konnte die Datensammlung für den Corporate Carbon Footprint (CCF) weiter optimiert werden. Prozesse wurden dokumentiert und standardisiert, um eine effiziente und korrekte Datenerhebung sicherzustellen.

Anlagenspezifische Emissionen: Zur fundierten Vorbereitung der Klimastrategie erfolgte die anlagenspezifische Erhebung von Scope1& 2Emissionen.

Digitalisierung: Im dritten Jahr der CO₂-Bilanzierung und mit Blick auf die bevorstehende CSRD-Berichtspflicht stellte ZOLLERN die Berechnung auf eine digitale Basis um. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Global Changer wurden die Emissionen softwaregestützt erfasst.

Nahtlose Methodenmigration: Ein großer Vorteil: Die über die Jahre entwickelte Berechnungsmethodik ließ sich nahtlos in die Software übertragen. Die Lösung von Global Changer bietet zudem hohe Flexibilität, da der hybride Ansatz – aus mengen- und ausgabenbasierten Daten – vollständig abgebildet werden kann.

Bessere Logistikemissionen: Auch bei den Logistikemissionen konnten wichtige Fortschritte erzielt werden. Während Excel hier an seine Grenzen stieß, ermöglicht die Software Ecotransit eine deutlich präzisere Berechnung. 

Ergebnis: Über 50 % Zeitersparnis bei der CO-Bilanzierung 

Im Projekt wurde ein zentraler Meilenstein erreicht: Die Erstellung der CO₂-Bilanz, die zuvor 4–6 Monate beanspruchte, konnte auf nur 2 Monate verkürzt werden. Möglich wurde dieser Zeitgewinn durch eine effizientere Datensammlung und die digitalisierte Berechnung:

  • Datenerfassung für Scope 1, 2 und 3 erfolgte mithilfe standardisierter Vorlageninnerhalb von rund 1,5 Monaten
  • Abschluss der Emissionsberechnung in etwa zwei Wochen  

Durch die Einführung der Softwarelösung konnten mehrere Vorteile realisiert werden:

  • Termingerechtes Reporting ist nun zuverlässig möglich 
  • Signifikante Ressourceneinsparung, sowohl personell als auch zeitlich 
  • Fehlerreduktion des Prozesses  
  • Präzisere Emissionsberechnung durch Verarbeitung großer Datenmengen  
  • Zuverlässige Ergebnisse auch bei komplexen Berechnungen
  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit der CO₂-Bilanzierung. Annahmen, Emissionsfaktoren und Methodik werden offengelegt.

Nächste Schritte: Es kann nun die Integration der Software in die bestehende IT-Landschaft angedacht werden. Ziel wäre es, eine automatisierte Datenerhebung zu ermöglichen und damit die Prozesse weiter zu verschlanken sowie die Effizienz kontinuierlich zu steigern. 

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Projektverantwortliche

Christian Kubis Kreishintergrund
Christian Kubis
Direktor

Sustainable AG Unternehmensberatung 

Verena Weigert-Munoz Kreishintergrund
Verena Weigert-Muñoz
Senior Beraterin

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