Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) verpflichtet große deutsche Unternehmen, Menschenrechte und Umweltstandards in ihren Lieferketten zu einzuhalten. Diese umfassen die Analyse und Priorisierung von Risiken, das Etablieren geeigneter Präventions- und Abhilfemaßnahmen sowie eines Beschwerdeverfahrens. Mit oft einer hohen Anzahl an Lieferanten und mehrschichtigen Lieferketten wird bereits die Risikoanalyse zur Herausforderung. Hinzu kommt: Ab 2028 vereinheitlicht die Corporate Social Due Diligence Directive (CSDDD) die Anforderungen europaweit.
Methodisches Know-how ermöglicht es pragmatische und gleichzeitig effektive und rechtskonforme Prozesse aufzusetzen. Ob mit eigenen Tools oder mit einer geeigneten Software-Lösungen – wir navigieren Sie durch die Anforderungen und ermöglichen eine zielgerichtete Umsetzung.
Mit methodischer Lieferketten-Expertise und Branchenerfahrung verbinden wir Risikoanalyse, Maßnahmenentwicklung und organisatorische Verankerung – pragmatisch, rechtssicher und auf Ihr Unternehmen zugeschnitten.
Wir begleiten Sie bei der Entscheidung, ob Sie die Risikoanalyse oder weitere Sorgfaltspflichten mit Excel Tools umsetzen und managen möchten, oder eine digitale Lösung für Ihre Bedarfe geeignet ist – und welche. Dabei bewerten wir nicht nur Funktionen, sondern auch Passung zu Ihren Prozessen, Datenanforderungen und Governance-Strukturen. Auf Wunsch unterstützen wir auch bei Einführung, Roll-out und organisatorischer Verankerung. So stellen Sie sicher, dass digitale Tools die Umsetzung wirklich erleichtern - und nicht zusätzliche Komplexität erzeugen.
Im Rahmen der Risikoanalyse identifizieren und bewerten wir menschenrechtliche und umweltbezogene Risiken in Ihrem eigenen Geschäftsbereich sowie in der Lieferkette. Wir nutzen erprobte Vorgehensmodelle und Tools, die wir gemeinsam mit Ihren Fachbereichen abstimmen und bei Bedarf anpassen. Alternativ nutzen wir Software-Lösungen. In der Lieferkette betrachten wir sowohl Länder- als auch Warengruppenrisiken und bewerten diese unter anderem nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere der Auswirkungen. Im eigenen Geschäftsbereich analysieren wir bestehende Managementsysteme, Prozesse, Verantwortlichkeiten und weitere Maßnahmen, um die tatsächlichen Risiken einzuordnen.Das Ergebnis ist eine strukturierte Risikoabschätzung, die Ihre Handlungsbedarfe klar priorisiert.
Auf Basis der Risikoanalyse leiten wir allgemeine und risikospezifische Maßnahmen ab, um Ihre Sorgfaltspflichten einzuhalten und identifizierte Risiken zu vermeiden oder zu verringern. Dazu gehören beispielsweise eine Grundsatzerklärung, ein Beschwerdeverfahren sowie Präventions- und gegebenenfalls Abhilfemaßnahmen im eigenen Geschäftsbereich und in der Lieferkette. Je nach Bedarf unterstützen wir Sie sowohl bei der Entwicklung dieser Maßnahmen als auch bei ihrer Umsetzung.
Regulatorische Anforderungen sind kein einmaliges Projekt – sie müssen dauerhaft in Ihre Geschäftsabläufe integriert werden. Wir helfen Ihnen, Verfahren und Zuständigkeiten zur Erfüllung Ihrer Sorgfaltspflicht zu definieren und langfristig zu etablieren. Die eingeführten Maßnahmen werden regelmäßig hinsichtlich ihres Fortschritts und ihrer Wirksamkeit überprüft. Dabei prüfen wir, inwieweit die Sorgfaltspflichten in bereits bestehende Risikomanagementprozesse und -systeme integriert werden können und unterstützen auch die Entwicklung eines integrierten Risikomanagementsystems. Gemeinsam mit Ihnen definieren wir Rollen und Verantwortlichkeiten unter Berücksichtigung der verschiedenen beteiligten Funktionen – von Einkauf über Compliance bis zu Lieferantenmanagement.
Das Vorgehen, die Maßnahmen und Ergebnisse zur Erfüllung der Sorgfaltspflicht müssen unternehmensintern dokumentiert werden. Mittels Prozessbeschreibungen unterstützen wir Sie bei der internen Dokumentation der Vorgehensweise und helfen Ihnen bei Bedarf bei der Vorbereitung für die externe Berichterstattung – damit Sie Ihre Compliance lückenlos nachweisen können.
Durch strukturierten Austausch zu Nachhaltigkeitsthemen führen Sie mit Ihren Lieferanten neue Gespräche. Neben verbesserten Beziehungen ergibt sich so teilweise auch Innovationspotenzial.
Kunden, Investoren und der Kapitalmarkt honorieren eine entsprechende Berücksichtigung von ESG-Aspekten und fragen diese aktiv nach. Mit belastbaren Nachweisen Ihrer Sorgfaltspflicht stärken Sie das Vertrauen und öffnen neue Geschäftsmöglichkeiten.
Die gewonnene Transparenz ermöglicht Effizienzsteigerungen und eine resilientere Gestaltung Ihrer Lieferkette. Redundanzen werden sichtbar, Risiken früh erkannt. Das bringt zusätzliche Mehrwerte bis hin zu Wettbewerbsvorteilen in globalen Märkten.