Strategisch denken, datenbasiert handeln, regulatorisch sicher sein.
Ab 2026 entscheidet Ökodesign über den Marktzugang in der EU. Die Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) ist die neue EU-Verordnung, die erstmals umfassende Nachhaltigkeitsanforderungen für nahezu alle physischen Produkte definiert, weit über den bisherigen Fokus auf Energieeffizienz hinaus. Langlebigkeit, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit, Rezyklatanteile und der CO₂-Fußabdruck werden zu verbindlichen Designkriterien. Die ersten delegierten Rechtsakte, unter anderem für Textilien und Stahl, werden ab 2026 erwartet; bis 2030 folgen zahlreiche weitere Produktgruppen. Für Unternehmen bedeutet das: Sie müssen Produktdesign, Datenmanagement sowie Lieferanten- und Kundenbeziehungen neu auszurichten.
Die EU-Kommission hat im April 2025 den ersten ESPR-Arbeitsplan veröffentlicht und über ein Dutzend Produktgruppen priorisiert. Die Anforderungen an Ökodesign, Informationspflichten und den Digitalen Produktpass greifen schrittweise, mit Übergangsfristen von mindestens 18 Monaten nach Verabschiedung der jeweiligen delegierten Rechtsakte. Unternehmen, die frühzeitig handeln, sichern sich nicht nur Compliance, sondern echte Wettbewerbsvorteile.
16 Ökodesignanforderungen, produktgruppenspezifische delegierte Rechtsakte, der Digitale Produktpass und neue Informationspflichten, viele Unternehmen wissen noch nicht, wo sie ansetzen sollen. Gleichzeitig wirken sich die neuen Vorgaben unmittelbar auf Produktdesign, Datenarchitektur und Lieferkettenprozesse aus.
Wir verbinden regulatorische ESPR-Anforderungen mit unserer Kernexpertise in den Bereichen Nachhaltigkeits- und Klimastrategien, Kreislaufwirtschaft, Lebenszyklusanalyse (LCA) und Lieferkettenengagement. Wir vereinen Produktdaten-, Design- und Umsetzungsexpertise und schaffen mit tiefem Wissen zu Product Carbon Footprint (PCF) und LCA eine belastbare Datenbasis für Ihre Produkte.
Wir führen einen Gap-Check für ausgewählte Produkte durch und prüfen Ihre bestehende Datenlage gegen die ESPR- und DPP-Datenanforderungen. Daraus entwickeln wir eine strukturierte Data Map, die zeigt, welche Daten vorhanden sind, wo Lücken bestehen und welche Quellen erschlossen werden müssen.
Optional identifizieren wir Synergien mit bestehenden Initiativen, beispielsweise PCF-Aktivitäten oder Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM), um Doppelarbeit zu vermeiden und vorhandene Datengrundlagen und Prozesse weiterzuentwickeln.
Regulatorische Anforderungen treffen nicht nur die Nachhaltigkeitsabteilung, sie betreffen Produktdesign, Einkauf und Sales gleichermaßen. In Status-Quo-Interviews erfassen wir die aktuellen Prozesse Ihrer Fachabteilungen und bewerten die Ergebnisse des Gap-Checks pro Bereich. Daraus leiten wir einen Reifegrad ab, der zeigt, wo Ihr Unternehmen steht, und wo die größten Lücken liegen. In gezielten Workshops erarbeiten wir gemeinsam konkrete Maßnahmen zur Schließung dieser Lücken (z.B. Erhebung des Rezyklatanteils und die dazugehörige Datenstrategie mit Verantwortlichkeiten; Erhöhung der Lebensdauer) und schaffen so ESPR-Readiness in den operativen Kernprozessen. Diese Anforderungen greifen nicht nur in einer Abteilung – sie durchziehen den gesamten Produktlebenszyklus.
Wir betrachten die ESPR im Zusammenspiel mit Ihren weiteren Nachhaltigkeitsinitiativen – als Hebel zur Transformation Ihrer Produkte und Geschäftsmodelle.
Wir navigieren Sie souverän durch jede Toolentscheidung, gestützt auf ein starkes IT-Partnernetzwerk.
Wir begleiten Sie von der Datenstrategie über die operative Umsetzung bis zum Digitalen Produktpass.