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Treibhausgasbilanzierung: Emissionen transparent messen und steuern

Scope 1–3 verlässlich bilanzieren – als Grundlage für Ziele, Maßnahmen und Reporting

Die Dekarbonisierung ist die nächste große Transformation: Bis 2050 wird Europa klimaneutral sein, und Geschäftspartner, Kunden sowie Regulatorik wie CSRD verlangen dafür belastbare Emissionskennzahlen. Der Corporate Carbon Footprint (CCF) misst die Klimawirkung Ihrer Aktivitäten und schafft die geforderte Transparenz.

Gleichzeitig stellt die Bilanzierung Unternehmen vor komplexe Anforderungen: unterschiedliche Standards wie GHG Protocol, ISO 14064, ESRS oder SBTi, unklare Systemgrenzen, fragmentierte Daten, begrenzte interne Ressourcen und operative Komplexität. Auch die Weiterentwicklung bestehender CCFs, etwa bei der Integration von Primärdaten, strukturellen Veränderungen wie Akquisitionen und Verkäufen oder der Umstellung auf ESG-Softwarelösungen, erfordert Erfahrung und ein klares Vorgehen.

Wir begleiten Sie strukturiert von der Definition der Systemgrenzen über Datensammlung bis zur Scope 1-3 Berechnung und externen Prüfungen. Wir bieten Ihnen eine persönliche, fachlich fundierte und praxisnahe Zusammenarbeit. Denn nur was verlässlich gemessen wird, lässt sich steuern. Ein sauber aufgesetzter Carbon Footprint schafft die Grundlage für Ziele, Maßnahmen und regulatorisches Reporting.

 

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Warum Sie jetzt handeln sollten

Ein belastbarer Carbon Footprint ist heute weit mehr als ein Reporting-Instrument. Er schafft Transparenz über Emissionen, ermöglicht fundierte Entscheidungen und unterstützt Unternehmen dabei, regulatorische Anforderungen sicher zu erfüllen.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Transparenz & Compliance: Sie erfüllen Ihre Berichtspflichten im Rahmen von CSRD oder VSME, schaffen prüffähige Ergebnisse und kommunizieren diese glaubwürdig gegenüber Investoren und Kunden.
  • Steuerung & Entscheidungsgrundlage: Eine belastbare Treibhausgasbilanz identifiziert Emissions-Hotspots und liefert die Basis für Investitionsentscheidungen, die Priorisierung von Maßnahmen und strukturiertes Lieferantenmanagement.
  • Operative Verbesserung, Innovation & strategische Steuerung: Die Bilanzierung schafft Transparenz über Energieverbräuche und Prozesse, deckt Einsparpotenziale auf und fördert somit Effizienz und produktbezogene Innovationen.
  • Strategische Ziele & Performance: Ein verlässlicher Carbon Footprint ermöglicht ambitionierte Reduktionsziele (z. B. im Einklang mit der SBTi), die Ableitung relevanter Kennzahlen (z.B. tCO2e/€ Umsatz) und die Integration in Ihr Management Reporting.

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Unser Ansatz: Corporate Carbon Footprint methodisch und prüfsicher umsetzen

Ob Sie einen ersten CCF erstellen möchten, Ihre bestehende Bilanz überprüfen lassen oder eine Weiterentwicklung planen: Wir begleiten Sie Schritt für Schritt.

Von der Strukturierung Ihres Datenmanagements bis zur strategischen Nutzung der Treibhausgasbilanz für Ihre Dekarbonisierung verbinden wir methodische Tiefe mit pragmatischer Umsetzung.

 Berechnung der THG-Bilanz in Excel

In langjährig erprobten Excel-Tools bilanzieren wir Scope 1-3. Flexibel anpassbar für Ihre Anforderungen und ideal für den Einstieg in die Treibhausgasbilanzierung. Die Excel-Tools können in den Folgejahren für eine eigenständige Berechnung kostenlos weiterverwendet werden.

Unterstützung bei der Software-Auswahl

Als unabhängiger Berater mit umfassendem Marktüberblick unterstützen wir Sie bei der Auswahl einer geeigneten ESG-Software basierend auf Ihren Anforderungen.

Berechnung der THG-Bilanz in ESG-Software

Wir berechnen Ihren CCF mit einer Software aus unserem Partnernetzwerk oder unterstützen Sie bei der Implementierung einer bereits ausgewählten Software.

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Ihr langfristiger Mehrwert: Was Sie konkret gewinnen

Befähigung und Flexibilität

Wir arbeiten eng mit Ihrem Team zusammen, entwickeln individuelle Lösungen und reagieren flexibel auf neue Anforderungen. Wir verstehen uns als Partner auf Augenhöhe und befähigen Sie auf Wunsch auch zur eigenständigen Bilanzierung.

Qualität und Erfahrung

Seit über 15 Jahren konzentrieren wir uns konsequent auf Klima- und ESG-Themen. Wir berechnen Emissionen konsistent und auditsicher nach anerkannten Standards wie GHG Protocol oder ESRS, unterstützen bei der Zielsetzung im Rahmen der SBTi und begleiten externe Prüfungen durch Wirtschaftsprüfer fachlich sicher.

Unabhängigkeit und Skalierbarkeit

Von praxiserprobten Excel-Lösungen über strukturierte Tool-Auswahlprozesse bis zur Betreuung in ausgewählten Softwarelösungen unterstützen wir Sie mit einem klaren Blick für das Machbare. Als unabhängiger Berater begleiten wir Sie bei der Auswahl von ESG-Software auf Basis Ihrer Anforderungen.

Landwirtschaft, Lebensmittel und Textilien – Aufbau klimaresistenter Lieferketten

Land- und Forstwirtschaft stehen im Mittelpunkt der Klimaproblematik: Sie tragen maßgeblich zu den Treibhausgasemissionen bei und spielen gleichzeitig eine Schlüsselrolle bei der Kohlenstoffspeicherung. Wir arbeiten mit Unternehmen aus der Agrar-, Lebensmittel- und Textilbranche zusammen, um auf der Grundlage präziser Bilanzierungen wirksame Klimastrategien zu entwickeln. Von der CO₂-Bilanz von Produkten bis hin zu regenerativen Produktionssystemen schaffen wir Datentransparenz und entwickeln strategische Lösungen für nachhaltige, klimaresistente Lieferketten in diesen entscheidenden Branchen.

Die wichtigsten Begriffe
auf einen Blick.

Was genau bedeuten die Begriffe auf dieser Seite eigentlich im Detail? Um noch tiefere Einblicke in die Thematik zu erhalten, haben wir Ihnen die wichtigsten Begriffe noch einmal zusammengefasst und erklärt.  

Die Treibhausgasbilanzierung

Die Treibhausgasbilanzierung (auch CO2-Bilanz) ist ein wichtiges Instrument, um die Menge an Treibhausgasemissionen zu messen und zu kontrollieren, die durch eine Organisation, ein Produkt oder eine Dienstleistung verursacht werden. Dabei werden die Emissionen in verschiedene Scopes eingeteilt, die jeweils unterschiedliche Quellen von Treibhausgasen erfassen. Die Erstellung einer Treibhausgasbilanz ermöglicht es Unternehmen und Organisationen, ihre Emissionen zu verstehen und Maßnahmen zur Reduzierung zu ergreifen, um ihren ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Somit ist die Treibhausgasbilanzierung ein wichtiger Bestandteil der Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels. 

Der Corporate Carbon Footprint (CCF)

Der Corporate Carbon Footprint (CCF) beschreibt die Treibhausgasbilanzierung auf Unternehmensebene. Hierbei handelt es sich um die Menge an Treibhausgasemissionen, die ein Unternehmen während seines gesamten Betriebszyklus verursacht. Dies umfasst sowohl direkte als auch indirekte Emissionen, die durch die Produktion von Waren und Dienstleistungsangeboten, den Betrieb von Anlagen und Einrichtungen, den Transport von Gütern, die Beschaffung von Rohstoffen, die Entsorgung von Abfällen und andere geschäftliche Aktivitäten entstehen können. 
 
Die Messung des Corporate Carbon Footprints kann Konzernen helfen, ihre Umweltauswirkungen zu bewerten und Möglichkeiten zur Emissionsreduzierung zu identifizieren. Die Reduzierung des CCFs kann Kosten senken, die Energieeffizienz und Umweltleistung verbessern und das Unternehmensimage stärken. 

Die Kalkulation des CCFs ist jedoch oft komplex und erfordert detaillierte Daten zu den Geschäftsprozessen und Emissionsquellen des Unternehmens. Es gibt verschiedene Maßstäbe und Methoden zur Messung des CCFs, wie beispielsweise das "Greenhouse Gas Protocol" und die "ISO 14064-1". 
 
Ein Unternehmen kann auch seine Bemühungen zur Reduzierung des CCFs kommunizieren und somit Transparenz in Bezug auf seine Umweltleistung bieten. Durch die Messung und Reduzierung ihres Corporate Carbon Footprints können Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und nachhaltige Geschäftspraktiken fördern. 

Das Greenhouse Gas Protocol (GHG protocol)

Das GHG Protocol ist eine gemeinsame Initiative des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) und des World Resource Instituts (WIR), welche freiwillige Methodenstandards zur Bilanzierung und Berichterstattung über Treibhausgase erstellt. Die Leitlinien-Dokumente des GHG Protocols sind international anerkannte Standards für die freiwillige Erfassung der THG-Emissionen von Unternehmen und Organisationen. Sie stellen die methodische Basis zur Erstellung einer THG-Bilanz dar. Das GHG Protocol hat die Einteilung von THG-Emissionen in drei Kategorien „Scopes“ (siehe eigene Begriffsdefinitionen) eingeführt. 

Insgesamt hat das GHG Protocol dazu beigetragen, die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Treibhausgasemissionen und den Klimawandel zu lenken und die Notwendigkeit zu betonen, Emissionsreduzierungen als wesentlichen Bestandteil der Geschäftsstrategie anzuerkennen. 

Die drei Scopes

Bei den drei Scopes handelt es sich um Emissionskategorien, die bei der Treibhausgasbilanzierung auf Unternehmensebene verwendet werden, um verschiedene Quellen von Emissionen zu klassifizieren. 

  • Scope 1: Hierbei handelt es sich um direkte Emissionen aus Quellen, die sich innerhalb der organisatorischen Grenzen eines Unternehmens befinden. Dazu gehören beispielsweise Emissionen aus Verbrennungsprozessen zur Heizung von Gebäuden oder aus dem Betrieb von Fahrzeugen. 
  • Scope 2: Hierbei handelt es sich um indirekte Emissionen, die außerhalb der Unternehmen entstehen, aber durch den Energieverbrauch des Unternehmens verursacht werden. Diese Emissionen entstehen beispielsweise aus dem Bezug Strom, Wasserdampf, Fernwärme oder -kälte.  
  • Scope 3: Hierbei handelt es sich um indirekte Emissionenaus Quellen, die nicht direkt durch Unternehmen kontrolliert werden, sondern durch ihre Lieferant*innen, Kund*innen und andere externe Quellen verursacht werden. Dazu gehören beispielsweise Emissionen aus Rohstoffgewinnung und -verarbeitung, Transport von Waren und Dienstleistungen sowie die Nutzung der verkauften Produkte.

 

Die Einteilung in Scope 1, 2 und 3 ermöglicht es Unternehmen, ihre Emissionsquellen genauer zu identifizieren und zu verstehen, wo sie ansetzen müssen, um ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren. 

Kreishintergrund

Bereit für eine verlässliche Treibhausgasbilanzierung? Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wo Sie heute stehen und wie Sie Emissionen transparent, prüfsicher und strategisch nutzbar machen.


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Christian Kubis Kreishintergrund
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